BAföG Verlängerung - Überschreitungsvoraussetzungen

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am 20. Juli 2012 - 16:15

Hallihallo, ich hätte eine Frage zum BAföG. Also ich bin derzeit am Ende meines Studiums. Habe aber leider meine Abschlussprüfung nicht bestanden. Ich müsste sie theoretisch jetzt im nächsten Semester wiederholen. Aber mein BAföG endet mit dem kommenden Semester. Ich habe gehört, dass in bestimmten Fällen eine Überschreitung genehmigt wird. In welchem Fällen ist das der Fall? Vielen Dank für die Antwort. Viele Grüße, Tatjana

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Hallo Enrico,

sehen Sie sich doch bitte die Vorlagen an. Sie müssten hierbei nur Ihre eigenen Angaben ergänzen und die anderen löschen. Sie können gerne die Vorlage benutzen und hier wieder einstellen. Dann können wir das gerne einmal für Sie überfliegen.

Viel Erfolg,

Ihr Jurarat Team

Hallo Liebes Juraratteam,

ich musste heute verzweifelt feststellen, dass der Antrag auf Verlängerung durch Versäumnisse der Hochschule im Lehrbetrieb bei anderen Kommilitoninnen mit gleichen Problem abgelehnt wurde und ich frage mich ob ich dies bei mir noch mit richtiger Begründung irgendwie abwenden kann.

Zu den Fakten:
Ich habe es nicht geschafft fristgerecht mich für prüfungsrelevante Kurse anzumelden, hierbei gab es bei einigen Professoren Schwierigkeiten überhaupt einen Platz zubekommen, weswegen ich dies immer mehr nach hinten geschoben habe, da wir nur in einem bestimmten, aber nicht in einem genauen Zeitraum machen müssen . Nun musste ich ein Semester länger machen und habe im letzten Semester alle wichtigen Prüfungsrelevanten Kurse belegen müssen/ können, obwohl ich da eigentlich meinen Bachelor hätte machen müssen.

Ich habe den Antrag auf Verlängerung schon gestellt. Jetzt möchte meine Sachbearbeiterin von der Hochschule einen Nachweis bekommen, was ich aber nicht bekommen werde.

Nun meine Frage: Ist es denn noch möglich auf eine andere Begründung auszuschweifen oder würden die sich von mir irgendwie hinters Licht geführt fühlen?
Wenn das geht, kann ich da als Grund eine Hiwistelle nennen, auch obwohl ich dafür Geld bekommen habe? Ein weiteres Problem wäre noch dass ich die Stelle nur ein semesterlang hatte und das war auch noch im zweiten Semester. Also kann ich überhaupt nachdem ich den Nachweis für das 5 Semester erbracht habe, mich noch auf das zweite Semester beziehen? ich meine wenn ich für den Nachweis im fünften Semester keine Probleme hatte, wieso soll denn eine HIWIstelle aus dem zweiten Semester mich jetzt gehindert haben rechtzeitig meinen Bachelor zu machen?

Kann ich in meiner Situation überhaupt noch was machen?
ich muss sobald wie möglich reagieren und weiß nicht so ganz wie.

Ich würde mich über einen Hinweis sehr freuen und vielen Dank schon mal im voraus für ihre Bemühungen.

Mit besten Grüßen
Julika

Hallo Julika,

was meinen Sie genau mit einer HiWi-Stelle? Wissenschaftliche Hilfskraft? Um sich auf eine Gremienarbeit zu beziehen, müssen Sie bei irgendwelchen kleinen Gruppen an Ihrer Uni teilgenommen haben und eventuell dort einige Sachen geleitet haben. Sich auf eine Arbeitsstelle zu beziehen - falls dies eine seien sollte - genügt nicht. Dann könnte sich jeder, der Arbeiten ging während des Studiums auf eine Förderung über die Förderungshöchstdauer berufen. Das soll gerade nicht der Sinn und Zweck von § 15  BAföG sein.

Können Sie denn auf gar keinen Fall einen Nachweis darüber erhalten, dass die Universität aufgrund nicht genügender Kapazität, das nicht anders regeln konnte? Warum scheitert dies? Ich würde an Ihrer Stelle versuchen, Ihr Anliegen Ihrem Prüfungsbüro nahe zu bringen und sagen, dass es für Sie persönlich enorm wichtig ist und dass es nicht Ihr Verschulden ist, dass Sie die Kurse nicht belegen konnten. Schließlich haben Sie sich dafür angemeldet, wurden jedoch nicht genommen. Sie haben alles Erforderliche, was Sie persönlich betrifft, getan habe, um in die Kurse aufgenommen zu werden.

Auf ein anderes Argument können Sie sich nicht berufen, weil Sie eben nicht an der Prüfung teilgenommen haben und somit auch keinen Misserfolg verzeichnet haben, sodass dieser Anspruch bei Ihnen nicht eintrifft.

Jedoch würde ich an Ihrer Stelle mich auf den § 15 Abs. 3 Nr. 1 BAföG berufen (http://www.gesetze-im-internet.de/baf_g/__15.html).

Ich würde Ihre Problematik unter den „aus schwerwiegenden Gründen“ subsumieren, die eine Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus rechtfertigen würde.

Dies wären neben Krankheit, Unterbrechung der Ausbildung zur Ableistung des Wehrdienstes oder ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr, auch einer verspäteten Zulassung zu examensnotwendigen Lehrveranstaltungen (interner Numerus Clausus) und  die vom Ausbildenden nicht zu vertretende Verlängerung der  Examenszeit (http://www.bafoeg.bmbf.de/de/328.php).

Unter dem Letzteren würde ich an Ihrer Stelle versuchen, die Unmöglichkeit des Belegens von prüfungsrelevanten Kursen, subsumieren. Welches unmittelbar dazu geführt hat, dass Sie den Kurs erst jetzt wiederholen können. Die Unmöglichkeit des Belegens von prüfungsrelevanten Kursen ist eine Dauerproblematik an Ihrer Universität, die nicht nur Sie als Studentin, sondern auch zahlreiche Studenten betrifft. Letztlich können Sie als Studentin wenig dafür, dass die Universität mehr Studenten aufnimmt, als es überhaupt zulässt. Sie sind letztlich nur ein Opfer von dieser Handlung geworden.

Ich würde an Ihrer Stelle daher auf alle Fälle versuchen, dem BAföG-Amt mitzuteilen, dass Sie unverschuldet in einer schwierigen finanziellen Situation stecken und dies nicht zu verschulden haben. Sehen Sie sich hierzu die Formulierung aus der Vorlage an. Dass es Ihr Ziel ist, das Studium schnellstmöglich zu beenden und Ihre persönliche Planung von Ihrem Studium auch anders ausgesehen hatte und Sie aufgrund der Universität leider keine andere Möglichkeit hatten, als sich dem zu neigen.

Haben Sie denn Ihr Anliegen Ihrem Sachbearbeiter in dieser Form, wie Sie es hier geschildert haben, mitgeteilt? Soweit mir bekannt sind, sind diese sehr hilfsbereit und geben einen nützliche Tipps und sind vor allem sehr kooperativ und zuvorkommend.

Andere finanzielle Möglichkeiten wären außer dem BAföG ein Bankdarlehen, Beantragung von Wohngeld und Nebenjob.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Ausführungen behilflich gewesen zu sein und drücke Ihnen die Daumen.

Ihr JuraRat-Team

Hallo Jurateam,

vielen, vielen Dank für Ihre Tipps und die Argumente die ich nennen kann.

Ich habe vorn nochmals mit meinen Professoren gesprochen und die weigern sich vehement mir ein solches Schriftstück auszuhändigen. 

Nichtsdestotrotz werde ich Morgen nochmals dorthingehen und versuchen mit besseren Argumenten mit der Sachbearbeiterin zusprechen.

DANKE.

Beste Grüße Julika

Hallo liebes Jurateam,

ich hatte Sie am 20-21. August angeschrieben, wegen meinen Antrag auf Überschreitung der Förderungshöchstdauer nach § 15 Abs. 3 BAfög aus schwerwiegenden Gründen. Ich konnte leider die letzten 2. Semester mein Studieum nicht nach gehen wurde Hausärztlich behandelt, von November 2012 bis ende Juli 2013 das entspricht 9 Monate -(ärztliches Bescheinigung für die Monate liegt vor), Ich war gesundheitlich nicht in der Lage alle Prüfungen mitzuschreiben, konnte nur leider wenige Module/Prüfungen bestehen, aus diesem Grund habe ich eine Verlängerund von 2 Semester beantragt. Sie haben mir am 22.August mitgeteilt, das ich bei meinem Fall eine Verlängerung von 2 Semester beantragen kann, weil meine Erkrankung  - wie dargelegt von November 2012 bis Juli 2013 geht, das entspricht über zwei Semester.  Sie hatten mir mitgeteilt,  das Fraglich ist in meinen Sachverhalt, ob ich Prüfungen im August 2013 oder September 2013 für das Semester stattgefunden haben. Dies war bei mir nicht der Fall, meine Prüfungen haben in Juli 2013 stattgefunden in der zeit meiner Erkrankung. Vor meinen Antrag behauptete, meine Sachbearbeiten sagte mir, das ich maximum nur ein 1.Semester bewiligt bekomme, das ich damit zufrieden sein soll und keine verlängerung von 2. Semester beantragen werden kann. Ich habe mich hier gekundigt, nachdem Sie mir bestätigt haben das ich in meinem Fall eine Verlängerung von 2.Semester beantragen kann, weil meine Erkrankung über 2 Semester geht, habe ich das beantragt. Diese Woche nach etwa 2 Monaten habe ich einen Bescheid von Amt für Ausbildungsförderung bekommen, leider habe ich nicht 2. Semester bewilligt bekommen. Ich verstehe das nicht und kann nicht ganz der Ansicht meinen Sachbearbeiterin nachgehen. Soweit mir bekannt ist, wird als angemessen der Zeitraum betrachtet, indem ich auch erkrankt war. Dem o.g. Beitrag unter Allgemeines wird dargelegt, dass eine studienbehindernde Krankheit in nur einem Semester selbstverständlich nicht zu einer über ein Semester hinausgehende Förderung nach Überschreiten der Förderungshöchstdauer führen kann. In meinem Bescheid wird dargestellt, das eine Verlängerung um zwei Fachsemester ausgeschlossen sei, weil ich aus förderungsrechtlicher Sicht gehalten war, mich für das Sommersemester 2013 beurlauben zu lassen, wie kann ich mich den Bitte beurlauben lassen wenn das Semester schon fast vorbei war?  ich habe auf Rat meines behandelnden Arztes, mich entschlossen am 24. Juni 2013 von einigen Prüfungen abzumelden. Ich kann jetzt innerhalb eines Monats einen Widerspruch legen, dies werde ich auch tun leider habe ich immer wieder Probleme bei solchen Sachen, es würde mich sehr freuen wenn Sie mir weiterhelfen können, ich schicke Ihnen meinen Antrag nach § 15 Abs.3 aus schwerwiegenden Gründen und den Bescheid von Bafögamt. Wie soll ich jetzt bei meinem Fall einen Widerspruch schreiben, wie kann ich die 2. Semster noch bewilligt bekommen? Ich möchte mein Studium in 2. Semester abschließen das letztes Studiumjahr war für mich voller Misserfolge. Das erste Studienhalbjahr bzw. 3 Semester (WS 2012-2013) muss ich leider wiederholen, wegen der Misslingens von einigen Leistungsnachweisen. Das 4.Semester (SS 2013) entschloss ich auf Rat meines Arztes aufgrund meiner Erkrankung während der Prüfungszeitraum von einigen Prüfungen abzumelden. Könnten Sie die Unterlagen, die ich Ihnen zu schicke später wieder löschen. Danke!

Ich würde Ihnen sehr dankbar sein, wenn Sie mir helfen.......

mit besten Grüßen

Oezmen

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Hallo liebes Jurateam,

Ich schicke Ihnen auch den Bescheid von Amt für Ausbildungsförderung. Das konnte ich vorhin mit meinem Antrag nicht zuschicken, ich würde Ihnen sehr dankbar sein, wenn Sie weiterhelfen!

Mit freundlichen Grüßen

Oezmen

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Hallo Oezmen,

ich habe alle sensiblen Dokumente wieder gelöscht, bitte laden Sie keine sensiblen Dokumente hier hoch. Das ist hier ein offenes Forum; hier kann es jeder lesen.

Wir sind ein Rechtsforum. Wir beantworten rechtliche Fragen, jedoch unternehmen wir keine Rechtsberatung. Falls Sie nicht genau wissen, wie Sie in der Hinsicht den Widerspruch formulieren sollen, würden wir Ihnen empfehlen, einen Anwalt Ihres Vertrauens zu konsultieren.

Es stimmt, dass Sie wegen gesundheitlichen Problemen, nur ein Semester weiterbefördert werden können. Laut der Empfehlung - nicht der Rechtsberatung von JuraRat - haben wir Ihnen mitgeteilt, dass Sie das zweite Semester wegen Prufungsmisserfolg nochmals die Prüfungen wiederholen müssen. Diesen Unterschied müssen Sie im Rahmen Ihres Widerspruchs klar und deutlich ausformulieren.

Schwierig wird es in Ihrem Fall, weil Sie sich auch hierbei ärztlich attestieren ließen, dass Sie krank wären. Sodass Sie wiederum nicht an den Prüfungen teilgenommen haben und auch kein Prüfungsmisserfolg zustande kam. Wahrscheinlich hat das Amt daher, die Weiterbeförderung auf nur ein Semester beschränkt, weil Sie durch einen Arzt prüfungsuntauglich waren.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen hiermit helfen.

 

 

Hallo liebe Jurateam,

ich glaube das es ein Missverständnis passiert ist, ich wollte nur das Sie die Unterlagen, die ich Ihnen geschickt habe, alle aus dem Forum wieder löschen, weil ich mein Antrag und das Bescheid von Amt gezwungen war zu schicken. Ich habe Ihnen keine Sensiblen Dokumente geschickt, wollte nur das Sie meinen Antrag und das Bescheid vom Amt durchlesen, damit Sie mir weiter helfen können. Als ich am 20.August mein Problematik hier geschrieben habe, wurde mir einen sehr geholfen, ich habe eine Vorlage von Ihnen bekommen, wie ich genau mein Antrag stellen kann. Es wurde mir mitgeteilt, das ich einen Antrag für 2. Semester beantragen kann, weil meine Erkrankung über 2 Semester geht, von November2012 bis Juli2013- (9Monate). In dem Bescheid vom Ausbildungsförderung steht, das ich mich für das Sommersemester 2013 beurlauben konnte, das eine Beurlaubung auch rückwirkend beantragt werden könnte. Ich habe mich darüber erkundigt, es wurde mir mitgeteilt das eine Beurlaubung schon vor den Semesterbeginn beantragen werden muss und das es aufkeinenfall rückwirkend geht.! Ich verstehe das nicht und kann nicht ganz der Ansicht meinen Sachbearbeiterin nachgehen. Soweit mir bekannt ist, wird als angemessen der Zeitraum betrachtet, indem ich auch erkrankt war. Aus diesem Grund habe ich meine Unterlagen (Antrag/Bescheid)  zu Ihnen geschickt, weil ich einen Wiederspruch erhoben möchte, leider habe ich  Porbleme mit der Vormulieren und weiß genau nicht wie das in meinen Fall geschrieben wird. Auf was soll ich mich genau Beziehen, es würde mich sehr freuen, wenn Sie mir vielleicht eine Vorlage schicken könnten, wie ich meinen Widerspruch schreiben kann.Ich hoffe das Sie mich diesmal nachvollziehen und verstehen konnten. Ich bedanke mich Jurateam ...DANKE!!

mit Besten Grüßen

Oezmen

Hallo Oezmen,

hinsichtlich Ihres formlosen Schreibens hatten Sie breits eine Vorlage vorbereitet. Die sodann nur von uns überarbeitet wurde.

Das BAföG-Amt ist in Ihrem Fall der Ansicht, dass Sie im Sommersemester noch nicht genesen waren, sodass es von Anfang an unwahrscheinlich war, dass Sie Leistungen erbringen konnten. Gerade die Aussage Ihres Arztes, dass Sie kürzer treten sollen, verstärkt das Argument des BAföG-Amtes.

Wenn ein Student erkrankt ist und dies durch die Behandlung noch nicht sich gebessert hat, ist er dazu angehalten, sich zu beurlauben.

Denn BAföG bekommt nur derjenige,der studiert.

Wenn Sie krank sind, studieren Sie ja nicht.

Sowas spricht der Student mit seinem Prüfungsbüro ab. Im Beurlaubungsmodus hat der Student kein Anspruch auf BAföG.

Zudem sollten Sie schnellstmöglich in Ihre Prüfungsordnung unter der Rubrik "rückwirkende Beurlaubung" nachlesen. Soweit uns bekannt ist, ist eine rückwirkende Beurlaubung nicht mehr möglich.

Sie könnten, falls Sie einen Widerspruch auf alle Fälle einleiten wollen, Ihren Widerspruch darauf stützen, dass eine rückwirkende Beurlaubung - falls dies in Ihrer Prüfungsordnung aufgeführt ist - ausgeschlossen ist und Sie (soweit Sie natürlich die Prüfungen mitgeschrieben haben, diese leider nicht bestanden haben) und es keine Erkrankung vorliegt, sondern die Gesamtheit der Umstände zum Misslingen der Prüfungen geführt hat. Die wiederum nicht den Anspruch auf eine Beurlaubung erfüllt haben und Sie somit auch keine Beurlaubung beantragen hätten können. Die Prüfungen basierten auf einen Prüfungsmisserfolg, die Folge der Gesamtumstände Ihrer Vergangenheit waren. l

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Ausführungen geholfen zu haben.

 

Nabend,

ich hätte eine Frage zum BAföG, genau genommen zur "Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus". Sprich ich bin derzeit am Ende meines Studiums, im 8.Semester. Ich wurde leider in meiner letzten Prüfungsphase im 7.Semester das erste Mal krank (Attest vorhanden) und konnte dadurch an einer Doppelklausur nicht teilnehmen, davor habe ich alle Klausuren mitgeschrieben und bestanden. Ich müsste diese theoretisch jetzt im 8.Semester wiederholen. Dazu kommt das ich meine Bachelorthesis nun ebenfalls im 8.Semester schreiben werde, da ich diese Doppelklausur erst in der kommenden Prüfungsphase im Februar 2014 wiederholen kann. Aber meine regluläre BAföG-Förderung endete mit dem 08/2013.

Ich habe mich informiert, dass in bestimmten Fällen eine Überschreitung genehmigt wird. Ich dachte aufgrund meiner Krankheit an dieser Doppelklausur, falle ich in einer dieser Fälle:

"Über die Förderungshöchstdauer hinaus wird Ausbildungsförderung für eine angemessene Zeit geleistet, wenn sie aus schwerwiegenden Gründen (§ 15 Abs. 3 Nr. 1 BAföG) oder aber,..."

Jedoch wird mein Antrag auf Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus mit folgendem Grund abgelehnt: Die Krankheit an der besagten Doppelklausur wird nicht als ursächlich für die verlängerte Studienzeit anerkannt, sondern die noch nicht abgegebene Bachelorthesis :/ aber ich bin der Meinung das diese ausser Acht gelassen werden kann, denn ob ich die Bachelorthesis im 7.Semester geschrieben hätte oder nicht, ich müsste aufgrund der durch Krankheit verpassten Doppelklausur so oder so ein zusätzliches 8.Semester antreten.

Sehe ich das falsch oder ist mein Gedanke richtig? Ich überlege einen Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid einzulegen? Macht dies Sinn? Wie stehen meine Aussichten auf einen Erfolg?

Mir wurde im gleichen Zug zum Ablehnungsbescheid die sog. Studienabschlusshilfe ans Herz gelegt, jedoch möchte ich kein zweites Darlehen wegen 1 Semester in Erwägung ziehen, andererseits reicht mein Minijob und das evtle Wohngeld allein nicht aus für die Finanzierung der kommenden 4 Monate. 2 Monate habe ich mich bereits durchgeboxt, konnte aber bisher weder in Vorlesungen, noch mich ausreichend meiner Thesis witmen aufgrund der Arbeit. Das ist aber nicht im Sinne des Studiums das ich mich mit einer Vollzeittätigkeit über Wasser halte...

Ich bin auf eure Meinung gespannt und bedanke mich bereits jetzt für eure Antwort.

Viele Grüße,

Cazo

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