…. /… DSL Vertrags-Chaos und widerrechtliche Sperrung - Verbraucherschutz wirkungslos

Gespeichert von Verbraucher am 29. September 2015 - 19:24

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Januar 2015 beauftragte ich ..... mit dem Wechsel meines
DSL-Anschlusses zu ..../...

Von meinem Voranbieter .... erhielt ich im weiteren Verlauf des Wechseldramas
eine Rechnung und Inkassoforderung wegen verzögertem Anbieterwechsel,
wogegen ich mich in einem wahren Marathon erwehren musste (..../.... gab die
notwendigen Mitteilungen nicht an ....weiter, wie mir ....berichtete).
... erstellte mir seit April erst die falsche DSL-Auftragsbestätigung und
nachfolgend monatelang falsche Rechnungen, sperrte mir wiederholt den
Internetzugang nach meiner Weigerung die falschen Rechnungen in absurden
Phantasiehöhen zu bezahlen und raubte mir den letzten Nerv durch unsäglichen
Service-Terror, in dessen Folge ich völlig überstresst zu allem Übel auch
noch mein Handy verlor.
Die Kommunikation mit dem .../....-Service ist eine Katastrophe, telefonisch wird
man unverschämt abgewürgt, der Online-Chat wird von..../ ... einfach abgebrochen,
E-mail funktioniert überhaupt nicht und auf Fax erhält man endlos lange
keine Antwort.
..../... verweigert nun eine Entschädigung und meine Sonderkündigung begründet durch ... wiederholter Vertragsverletzungen.
Weder der Kontakt zur Bundesnetzagentur, noch zum Verbraucherschutz und zum Rechtsanwalt war hilfreich.

Mein Rechtsbeistand konnte noch nicht einmal durchsetzen, dass sämtliche Kommunikation ausschließlich nur noch über ihn laufen muss.
Ich will nur noch weg von ..../...., ich wurde noch von keinem Unternehmen so widerlich und ekelhaft behandelt.

Sollte ich nicht nach vergeblichem zweimaligem Nachbessern ein Recht auf Sonderkündigung / außerordentliche Kündigung haben (Wandlung/Rücktritt vom Vertrag)?

Wäre eine derart erbärmlich kundenunfreundliche Angelegenheit nicht Grund für ein Einschreiten des Verbraucherschutzes?

Mit freundlichen Grüßen

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Hallo lieber Verbraucher,

Ihre Erfahrung tut mir sehr leid. Leider gibt es oft im Rechtsverkehr Unternehmen wie diese, die das Leben des Verbrauchers leider zu oft unerträglich machen.

Wenn ein Unternehmen für den Geschäftsverkehr eine E-Mail Adresse angibt, muss er diese auch überwachen und darüber auch den Kontakt mit Ihnen herstellen. Stellt er den Kontakt nicht richtig mit Ihnen her, schickt Ihnen stattdessen Mahnungen ohne auf Ihre Schreiben zu antworten, ist er selbst für den Schaden verantwortlich. Ein Schreiben des Inkassounternehmens mit einschließlich hohen Kosten ist in diesem Fall dann nicht gerechtfertigt, weil der die Kosten für Sie so gering wie möglich halten muss und zudem das Einschalten des Inkassounternehmens Abhilfe schafft.

Es wäre natürlich begrüßenswert gewesen, wenn hier die Verbraucherzentrale eingreifen würde. Warum sie dies nicht tun, ist für mich nicht erklärlich.

Hier Rechtsbeistand kann doch Klage für Sie einreichen.

Ich wünsche Ihnen starke Nerven!

Liebe Grüße

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