Private Krankenzusatzversicherung - Versicherer holt ohne Schweigepflichtentbindung Informationen vom Arzt ein

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am 27. Juni 2012 - 23:05

Hallo zusammen,

ich habe bei einer privaten Krankenversicherung eine Krankenzusatzversicherung abgeschlossen. Dort habe ich nur richtige Angaben gemacht. Jetzt hatte ich einen Leistungsfall, woraufhin das Versicherungsunternehmen eine Schweigepflichtentbindung für meinen Arzt haben wollte. Das wollte ich nicht, weil für die Bearbeitung keine komplette Schweigepflichtentbindung nötig ist. Ich möchte nicht für jeden Tarif mit noch so kleinem Leistungsspektrum meine gesamte Krankheitsgeschichte offenlegen. Das sind sensible Daten.

Nun hat sich das Unternehmen es sich sehr leicht gemacht und diese Informationen einfach OHNE Schweigepflichtentbindung eingeholt. Mein Arzt hatte keine Ahnung und hat diese Infos natürlich weitergegeben. Nun bin ich wütend, weil das wirklich sehr sensible Daten sind. Was kann ich jetzt machen? So etwas darf man doch nicht durchgehen lassen!

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Nach meinem Wissenstand dürfen auf unerlaubte Weise eingeholte Informationen gar nicht ausgewertet werden. Aber nachdem die die Infos erhalten haben, werden die es sicherlich auch auswerten. Vielleicht sollte man sich mal an eine Verbraucherzentrale wenden, die wissen, was zu tun ist.

Wenden Sie sich an den Ombudsmann! Der weiß, was zu tun ist!

Oder einen Datenschutzbeauftragen kontaktieren sowie Verbraucherzentrale und diesen mit Versicherer bekannt machen.

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