Zahlungserinnerng

Gespeichert von bifuko am 5. Juni 2014 - 18:50

Sehr geehrte Damen & Herren,

ist es rechtens bei einer Zahlungerinnerung 5 Euro Mahngebühr zu erheben. Die Rechnung ist am nächsten Tag der Fälligkeit gezahlt worden und die Mahnung kam 3 Tage danach an. Der Gläubiger besteht auf die Gebühr. Was kann ich tun? Liebe Grüße

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Guten Abend bifuko,

ab dem Moment, wo man im Zahlungsverzug ist, kann der Gläubiger einen abmahnen und auch Mahngebühren erheben. Jedoch erscheint mir hier die Höhe der Mahngebühr zu hoch. Ich würde an Ihrer Stelle der Mahngebühr (nicht der Mahnung! - da Sie einen Tag später als nach dem Tag, der nach dem Kalender bestimmt war, gezahlt haben) widersprechen und eine detaillierte Übersicht über die Zusammenstellung der Gebühr anfordern.

In Ihrem Schreiben können Sie sich gerne auf das Urteil des OLG München vom 28. Juli 2011 mit dem Az. 29 U 634/11. Das Gericht hatte damals festgehalten, dass eben eine pauschale Mahngebühr nicht zulässig ist und dass nach der Berechnung des Gerichts wären lediglich 1, 20 EUR für Porto, Material und Druck erstattungsfähig.

Sie können sich gerne an der Vorlage bedienen:

http://jurarat.de/zahlungsverzug-mahngebuehren-und-schadenersatz

 

Gruß,

Roland

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