Anzeige wegen 27-fachem Betrug

Gespeichert von Oberhausenerrin am 29. Oktober 2014 - 13:02

Hallo,

mein Mann hat eine Vorladung zur Polizei bekommen wegen 27-fachem Betrug, wo er aus Angst, was falsch zu machen nicht hingehen will!

Er hat über das Internet bei einem Ticketservice Karten gekauft und weiter verkauft! Da aber eine Pfändung auf das Konto kam, kam er an das Geld nicht mehr heran und konnte die Rechnung nicht bezahlen. Mittlerweile hat er 1/3 der Summe schon bezahlt und will auch für den Rest aufkommen. Er war schon mal wegen Betrug im offenem Vollzug (von 3/07 - 8/08) und hat wahnsinnige Angst wieder ins Gefängnis zu müssen!

Er war lange krank geschrieben (16 Monate) und hat jetzt endlich eine Umschulung ab Januar durch die Rentenversicherung bekommen. Ich bin im 3. Monat schwanger und er hat einen 12-jährigen Sohn, der sehr guten Kontakt zu ihm hat. Aus erster Ehe hat er noch ca. 60.000  € Schulden, wo er jetzt einen Privatinsolvenz Antrag gestellt hat. Also sieht der soziale Bereich ja relativ gut aus. Was kann passieren? Wir sind völlig fertig!!! Bitte um schnelle Antwort ! Danke sehr!!!!!

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Hallo Oberhausenerrin,

Ihr Mann hat keine Anwesenheitspflicht bei einer polizeilichen Vorladung. Anders sehe es aus, wenn es eine staatsanwaltliche oder richterliche Vorladung gewesen wäre.

Da ich nicht genau weiß, was Ihr Mann gemacht hat, kann ich hier auch wenig darauf Bezug nehmen.

Die Schulden müsste er - auch den 2/3 der Summe, die er noch offen hat, dem Unternehmen zahlen.

Da er bereits öfters mit der Polizei zu tun hat, kann er zum Anwalt gehen. Falls er tatsächlich etwas getan hat, sollte ich sich lieber stellen, das Verhalten würde sich positiv auf die Strafe auswirken.

Viele Grüße,

Justus

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