Deckungszusage Berufung

Gespeichert von Dawred am 13. Februar 2015 - 10:11

Ich habe die erste Instanz i.Z.m. einer Klage gegen einen Finanzdienstleister verloren. Der Prozess lässt allein schon hinsichtlich der "Waffengleichheit " wohl eine Berufung zu, da leider nur eine Deckung ohne Abtretung der Forderung gestattet wurde. Somit konnten Zeugen nicht hört werden. Die Rechtsschutzversicherung musste erstinstanzlich leisten, obwohl ich dort heute nicht mehr versichert bin. Denken Sie, dass der Versicherer trotzdem neutral auswerten wird, ob die Berufung sinnvoll ist? Habe ich da die Möglichkeit prüfen zu lassen, wenn der Versicherer die Deckung für eine Berufung verweigert? 

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Hallo Dawred,

Ihre ehemalige Rechtschutzversicherung muss erstmals den Fall überprüfen und entscheiden, ob sich eine weitere Klage für erfolgreich erweist. Sollte die Rechtschutzversicherung sich gegen eine weitere Klage entscheiden, so haben Sie die Möglichkeit die Entscheidung zu widersprechen. Hierbei müssten Sie dann zu einem Gutachter oder zu einem Anwalt, den Sie sich selbst aussuchen, der dann den Fall bei der Erläuterung auszugestalten hilft. Wenn die Rechtschutzverzicherung auch Ihren Widerspruch verneinen sollte, können Sie gegenüber Ihrer Versicherung klagen.

 

Gruß,

Roland

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