Der große Geschäftskonto Vergleich: Wir haben über 70 Anbieter verglichen

Geschäftskonto Vergleich: Wir haben 70+ Anbieter verglichen

Während der Gründung eines Unternehmens sind viele Selbstständige auf der Suche nach einem passenden Geschäftskonto. Der erste Schritt zur Selbstständigkeit ist getan Nahezu wöchentlich tauchen neue Fintech-Unternehmen am Markt auf und bieten neue Formen der Kontoführung. Aufgrund der daraus resultierenden Vielzahl an Anbietern ist die Suche jedoch nicht ganz so einfach! Wir haben über 70 Geschäftskonten unter die Lupe genommen, um den passenden Anbieter für Ihr Unternehmen zu finden und den Vergleich noch einfacher zu machen.

Was ist ein Geschäftskonto und warum ist es so wichtig?

Was ist ein Geschäftskonto?

Ein Firmenkonto bzw. Kontokorrentkonto dient dem Zahlungsverkehr innerhalb eines Unternehmens oder einer selbständigen Tätigkeit. Es dient dazu, geschäftliche Finanzen besser von privaten zu trennen und ist für einige Rechtsformen sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Grundsätzlich bietet ein Geschäftskonto ähnliche Leistungen, wie man diese auch von einem Privatkonto kennt, darunter bare Einzahlungen und Auszahlungen, Überweisungen, online Banking etc. Je nach Bonität ist ein Firmenkonto zudem mit einem Kontokorrentkredit ausgestattet. Dieser ist hilfreich, um um Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Im Laufe der Stelbstständigkeit kann es schließlich immer passieren, dass es einmal eng auf dem Konto wird.

Ein Geschäftskonto bietet Selbständigen und Unternehmern zudem einige Vorteile, wie beispielsweise integrierte Buchhaltungsprogramme, die Geschäftsvorfälle automatisch verbuchen und die Buchhaltung somit vereinfachen.

In manchen Fällen und manche Unternehmensformen sind Unternehmen verpflichtet ein Geschäftskonto zu eröffnen!

Ab wann ist ein Geschäftskonto notwendig?

Für Kapitalgesellschaften – GmbH, UG, AG & SE – ist das führen eines Geschäftskontos Pflicht.

Freiberufler und Solo-Selbstständige können zum Teil auch ihr privates Konto für betriebliche Transaktionen nutzen. Nichtsdestotrotz ist es stark zu empfehlen geschäftliches vom Privaten zu trennen! Denn spätestens bei der nächsten Einkommenssteuererklärung wird es schwierig die Transaktionen vernünftig zu trennen.

Zwar ist sowohl für Kapital- als auch für die Privatgesellschaft ein Geschäftskonto zu empfehlen allerdings unterscheiden sich die Verwendungszwecke und daher auch die notwendigen Leistungen beider Formen.

Achtung: kostenlos ist nicht immer günstig bei der Auswahl des Geschäftskontos

Achtung: kostenlos ist nicht immer günstig beim Geschäftskonto-Vergleich!

Viele Anbieter locken neue Kunden mit kostenfreien Grundgebühren. Ein solches “kostenloses Geschäftskonto” ist jedoch nicht komplett kostenlos und man sollte Vorsicht walten lassen, denn anders als bei den Privatkonten gibt es bei Firmenkonten noch weitere Kostenfaktoren die eine tragende Rolle spielen.

So kann es passieren das die Anbieter das Doppelte oder Dreifache des üblichen Marktpreises für beleghafte oder beleglose Buchungen veranschlagen. Bevor man sich für ein Kontomodell entscheidet, sollte man deshalb unbedingt verschiedenste Anbieter und die mit dem Konto verbundenen Kosten vergleichen.

Auf diese Gebühren sollten Sie bei dem Geschäftskonto-Vergleich achten.

Geschäftskonto-Vergleich: Auf diese Gebühren sollten Sie achten

Verschiedene Banken erheben auch verschiedene Gebühren. Dabei können die Gebühren nicht nur in der Höhe sondern auch in der Art variieren und sind oftmals versteckt.

Auf diese Gebühren sollten Sie bei der Wahl ihres Firmenkontos achten, denn vor Allem am Anfang Ihres Unternehmens ist es wichtig möglich viele Kosten zu sparen.

Geschäftskonto-Gebühren: Kontoführungsgebühren

Wie der Name es schon verrät berechnet die Bank eine – meistens monatliche – Gebühr für die Kontoführung. Diese Kosten werden auch teilweise als Grundgebühr bezeichnet. Die Kontoführungsgebühr für Ihr Geschäftskonto fällt jedoch bei den meisten Online-Geschäftskonto Anbietern nicht mehr an.

Geschäftskonto-Gebühren: Beleghafte Buchungen

Mit beleghaften Buchungen werden alle Vorgänge bezeichnet die in Papierform an die Bank übermittelt werden. Die beleghaften Buchungen sind in der Praxis jedoch am häufigsten die Überweisungsträger in Papierform. Diese werden nach der Abgabe manuell durch einen Mitarbeiter oder semi-automatisierte durch Überweisungsautomaten der Bank verarbeitet.

Falls Sie also desöfteren auf beleghafte Buchungen zurückgreifen wollen, müssen Sie die Höhe dieser Kosten in Ihrer Kostenrechnung beachten.

Geschäftskonto-Gebühren: Beleglose Buchungen

Mit beleglosen Buchungen werden alle Prozesse bezeichnet die digital beauftragt und abgewickelt werden. Ebenso wie bei Überweisungen in Papierform werden pro Überweisung welche über das Online-Banking abgewickelt werden Gebühren fällig. Neben Zahlungsausgängen in Form von Überweisungen oder SEPA-Lastschriften werden bei machen Anbietern auch Gebühren fällig bei Zahlungseingängen. Dabei beziehen sich die Preise auf pro Buchung.

Geschäftskonto-Gebühren: Kontoauszüge

Ihr Konto hat bei einem erfolgreichen Verlauf viele Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge die in Form eines Kontoauszugs gespeichert werden müssen. Vor Allem für eine korrekte Buchhaltung ist es für den Steuerberater wichtig die Buchungen schnell einsehen zu können. Die meisten traditionellen Banken erheben für die Kontoauszüge ihrer Konten eine Gebühr.

Geschäftskonto-Gebühren: Kreditkarte

Viele Transaktionen laufen mittlerweile über das Internet und in den meisten Fälle ist dafür eine Kreditkarte notwendig. Die meisten Anbieter bieten eine kostenlose EC-Karte an aber jedoch keine Kreditkarte. Möchte man oft online bezahlen sollte man auf einen Anbieter zurückgreifen, welcher eine kostenlose oder günstige Kreditkarte anbietet. Die Kosten sind in der Regel pro Kreditkarte jährlich fällig.

Geschäftskonto-Gebühren: EC-Karte

Nahezu alle Anbieter bieten eine kostenlose EC-Karte. Vorallem für Freiberufler und Solo-Selbstständige müssen oftmals auf Ihren Geldeingang zugreifen und Geld an den Automaten abheben.

Ebendiese sollten darauf achten das eine kostenlose EC-Karte in den Grundgebühren enthalten sind.

Diese Unterlagen brauchen Sie zur Eröffnung eines Geschäftskontos.

Welche Unterlagen sind für die Eröffnung eines Geschäftskontos notwendig?

Um ein Geschäftskonto zu eröffnen muss die Bank selbstverständlich eine Legitimation des Unternehmens vornehmen. Dabei sind die benötigten Unterlagen abhängig von der Unternehmensform der Firma.

Für Kapitalgesellschaften werden dafür in der Regel folgende Unterlagen verlangt:

  • Gesellschaftsvertrag
  • Gesellschafterliste
  • Handelsregisterauszug
  • Steuer-ID der UG oder GmbH-Gesellschafter (oder anderweitige Gesellschaftsformen)
  • Informationen zum Geschäftsführer & anderen Vertretungsberechtigten

Für Soloselbstständige ist der Maßstab niedriger gesetzt und in der Regel kann man problemlos ein Konto mit folgenden Unterlagen eröffnen:

Der große Vergleich der Geschäftskonten

Der große Geschäftskonto-Vergleich: alle Anbieter im Überblick

Wir haben die beliebtesten Anbieter Deutschlands verglichen um die besten Angebote für Ihr Unternehmen zu finden. Dabei hat jedes Firmenkonto seine Vor- und Nachteile welche wir bei jedem Anbieter nochmals einzeln im Detail erläutern.

Um den Geschäftskonto-Vergleich optimal für sich zu nutzen, ist es wichtig sich vorher Gedanken zu machen wie man vor hat das Geschäftskonto zu nutzen und welche Eigenschaften das Geschäftskonto haben soll. Im Anschluss kann man den passenden Anbieter anhand des individuellen Preis-/Leistungsverzeichnis ausfindig machen.

Hinweis 1: Die Unternehmensform

Unternehmer greifen auf verschiedenste Unternehmensformen und Konstrukte zurück, um die Gewinne der Unternehmen zu optimieren. Aber nicht alle Banken unterstützen auch alle Unternehmensformen. So gibt es teilweise Banken die nur Konten für Freiberufler oder nur Konten für Kapitalgesellschaften – beispielsweise GmbH, UG (haftungsbeschränkt), AG – anbieten. Beim Geschäftskonto-Vergleich ist also darauf zu achten das ihre Unternehmensformen auch unterstützt wird.

Hinweis 2: Die Möglichkeit von Krediten

Manche Unternehmen sind von saisonalen Schwankungen betroffen und sind teilweise von kurzen oder mittelfristigen Krediten von Banken abhängig. Falls Sie von solchen Umständen betroffen sind, sollten Sie darauf achten das die Bank welche Ihr Geschäftskonto führt auch solche Finanzierungsmöglichkeiten hergibt.

Hinweis 3: Ihr Volumen bei der Auswahl beachten

Beleglose und beleghafte Buchungen sind bei vielen Anbietern kostenpflichtig. Vor ihrer finalen Entscheidung sollten Sie daher ihr Zahlungsein- und ausgangsvolumen im Auge behalten. Für Gründer mit hohem Ein- und Ausgangsvolumen ist es daher wichtig vor dem finalen Eröffnungsabschluss einen detaillierten vergleich der engeren Auswahl von Banken durchzuführen.

Hinweis 4: DATEV-Schnittstelle

Immer mehr Selbstständige und Steuerberater arbeiten mit der einheitlichen DATEV-Schnittstellen. Diese ermöglicht den reibungslosen Austausch der Buchungen der Geschäftskonten mit dem zuständigen Steuerberater. Manche Geschäftskonten haben die Funktionalität ebendiese Schnittstelle für den Austausch zu verwenden.

Diese Geschäftskonten eignen sich vor Allem für Freiberufler und Einzelunternehmer

Welches Firmenkonto für Freiberufler und Solo-Selbstständige?

Freiberuflern steht eine breite Auswahl von Geschäftskonten zur Verfügung. Grundsätzlich eignet sich für Selbstständige, Einzelunternehmer und Freiberufler jedoch ein normales, kostenloses Businesskonto. Falls Sie das Geschäftskonto zum Teil auch für private Verwendungen nutzen wollen, sollten Sie auf kostenlose oder kostengünstige Bargeldabhebungen achten.

Hier haben wir eine Liste mit den beliebtesten Konto-Modellen für Sie zusammengefasst und alle wichtigen Vorteile und Funktionen der jeweiligen Anbieter im Vergleich aufgestellt. Insbesondere die FinTechs bieten für Freiberufler spannende Innovationen, wie Funktionen der Buchhaltung und Fakturierung. Dies macht vor allem für jene Sinn, die ihre Buchhaltung alleine machen und ihre Büroarbeit vereinfachen möchten.

Commerzbank

Finom

Fyrst

Holvi

Kontist

Die besten Firmenkonto für eine UG, GmbH und andere Start-Ups

Welches Firmenkonto für eine UG (haftungsbeschränkt), GmbH und Start-Ups?

Für die Gründung eines Unternehmens sollte das Firmenkonto sehr sorgfältig ausgewählt werden, denn die Eröffnung eines Geschäftskontos ist in diesem Falle Pflicht. Grund dafür ist die Einzahlung des Stammkapitals, das Sie dem Notar vorweisen müssen.

Bei der Auswahl des Geschäftskontos sollten Sie unbedingt auf Ihre individuellen Ansprüche achten und einen Anbieter auswählen, der diese bestmöglich erfüllt. Wenn Sie beispielsweise viele beleglose Transaktionen haben, kann ein Girokonto mit Kontoführungsgebühren im Großen und Ganzen günstiger ausfallen, solange es kostenlose Transaktionen anbietet.

Zudem sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der jeweilige Anbieter Finanzierungsleistungen anbietet, da diese für Rechtsformen, die auf Wachstum ausgerichtet sind äußerst wichtig sind. Klassische Filialbanken bieten diesbezüglich meist Vorteile gegenüber Direktbanken.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen empfehlenswerte Geschäftskonto-Modelle, die sich für Geschäftsformen, wie die GmbH, sowie die UG (haftungsbeschränkt) eignen. Für Start-Ups, die sich mit Investorengeldern finanzieren sind diese Rechtsformen besonders relevant.

Fyrst

Deutsche Bank

Postbank

Penta

Diese Geschäftskonten eignen sich für eine GbR - Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Welches Geschäftskonto für eine GbR?

Die Abkürzung GbR steht für „Gesellschaft bürgerlichen Rechts“ und ist als Rechtsform für Teamgründungen von Freiberuflern und Kleingewerbetreibenden möglich. Bei der GbR handelt es sich um die einfachste Gesellschaftsform, die es in Deutschland gibt. Ein Geschäftskonto ist auch nicht obligatorisch, jedoch in vielen Fällen vom Vorteil.

Da eine GbR aus mindestens zwei Gesellschaftern besteht, handelt es sich beim Girokonto nicht um ein Einzel-, sondern um ein Gemeinschaftskonto. Bei der Auswahl ist es somit wichtig, ein Konto-Modell zu wählen, das Zugang für alle Gesellschafter erlaubt.

Commerzbank

Targobank

Postbank

Diese Geschäftskonten lohnen sich besonders für kleine Unternehmen und Kleingewerbetreibende

Welches Geschäftskonto für Kleingewerbetreibende?

Kleinunternehmer charakterisieren sich durch einen Geschäftsumfang bis maximal 600.000 € Umsatz bzw. 60.000 € Gewinn und benötigen laut Gesetz kein Geschäftskonto. Ein normales Girokonto würde im Prinzip also ausreichen, jedoch ist es sinnvoll, mit der Unternehmensgründung ein Firmenkonto zu nutzen. Grund dafür ist, dass man seine privaten und geschäftlichen Umsätze damit sauberer trennen kann und einen besseren Überblick bewahrt.

Zudem bietet ein Firmenkonto Kleingewerbetreibenden im Vergleich zu einem normalen Girokonto auch viele Vorteile; Umsätze sind direkt abrufbar, eine praktische Buchhaltungssoftware kann verwendet und Belege besser zugeordnet werden.

Das Geschäftsvolumen von Kleingewerbetreibenden ist niedriger und somit auch die Anzahl an Transaktionen, was bei der Auswahl eines Geschäftskontos auf jeden Fall beachtet werden sollte. Da viele Kleinunternehmer in der Gastronomie oder dem stationären Handel tätig sind, besteht ein hoher Bedarf an Bargeldtransaktionen. Aber auch Finanzierungsmöglichkeiten spielen eine große Rolle.

Commerzbank

Targobank

Deutsche Bank

Filialbank vs. Direktbank beim Geschäftskonto-Vergleich Kontoführung Bei der Unternehmensgründung stellt sich meist die Frage, ob man sein Firmenkonto denn lieber bei einer Filialbank oder einer reinen Online- bzw. Direktbank eröffnen sollte. Natürlich können Sie Online-Banking auch mit einem Geschäftskonto bei einer Filialbank nutzen. Der große Unterschied liegt darin, dass Sie auch einen Ansprechpartner direkt vor Ort haben, was in vielen Fällen vom Vorteil ist. Ob nun eine Filialbank oder Direktbank besser ist, hängt vor allem an Ihren individuellen Ansprüchen an das Firmenkonto ab. Wenn Sie beispielsweise viel mit Bargeld zu tun haben, kommt meist nur eine Filialbank in Frage, denn dort können Sie Einzahlungen vornehmen. Die Rechtsform ist ebenfalls ein wichtiges Entscheidungskriterium, denn die meisten Kreditinstitutionen bieten ihre Firmenkonten nicht für alle Rechtsformen an. Freiberufler, die nur wenige Buchungsposten haben und nicht unbedingt Einzahlungen vornehmen müssen, sind mit einem Firmenkonto bei einer Direktbank oder einem Fintech Unternehmen meist besser beraten, da sie so Kosten einsparen können. Geschäftskonto Filialbank - Vor- und Nachteile Der größte Vorteil eines Geschäftskontos bei einer Filialbank ist, dass Sie einen festen Ansprechpartner und die Möglichkeit einer Beratung haben. Gerade beim Start der Unternehmensgründung sind viele Selbständige zudem auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Auch hier ist ein regionaler Anbieter vom Vorteil, da dieser grundsätzlich Finanzierungsleistungen, wie einen Kontokorrentkredit anbietet. Wichtig zu wissen ist auch, dass Filialbanken ihre Firmenkonten grundsätzlich für jede Rechtsform anbieten. Zwar sind die monatlichen Kosten meist etwas höher, jedoch besitzen konventionelle Banken ein dichtes Filialnetz, sodass Sie Geldautomaten in verschiedenen Städten kostenlos für Abhebungen nutzen können. Geschäftskonto Direktbank - Vor- und Nachteile Geschäftskonten bei Direktbanken werden meist sehr günstig oder gar kostenlos angeboten. Grund dafür ist, dass sie keine lokalen Filialen anbieten und persönliche Ansprechpartner nicht existieren. Der Kontakt erfolgt ausschließlich über das Telefon oder per E-Mail. Im Gegensatz zu Filialbanken sind die Gebühren bei Direktbanken klar und übersichtlich strukturiert, was den Geschäftskonto Vergleich der verschiedenen Anbieter wesentlich einfacher gestaltet. Was ist das günstigste Geschäftskonto? Diese Frage lässt sich nur schwer beantworten, da dies von Ihren persönlichen Ansprüchen auf das Firmenkonto abhängt. Gibt es Firmenkonten ohne Grundgebühren? Ja! Allerdings sind die Grundgebühren nur einer von vielen Faktoren, wenn es um die monatlichen Gesamtkosten geht. Das monatliche Grundentgelt der verschiedenen Geschäftskonto-Modelle beträgt in der Regel 0-30€, wie Sie auch in unserem Geschäftskonto Vergleich erkennen können. Doch die wahren Gebühren sind vor allem die beleglosen und beleghaften Buchungen. Diese können in extremen Fällen nämlich schnell dafür sorgen, dass die jährlichen Gebühren für Ihr Konto 1.000€ oder sogar mehr betragen. Bei der Auswahl eines Firmenkontos lohnt sich eine detaillierte Auseinandersetzung somit auf jeden Fall.

Filialbank vs. Direktbank beim Geschäftskonto-Vergleich Kontoführung

Bei der Unternehmensgründung stellt sich meist die Frage, ob man sein Firmenkonto denn lieber bei einer Filialbank oder einer reinen Online- bzw. Direktbank eröffnen sollte. Natürlich können Sie Online-Banking auch mit einem Geschäftskonto bei einer Filialbank nutzen. Der große Unterschied liegt darin, dass Sie auch einen Ansprechpartner direkt vor Ort haben, was in vielen Fällen vom Vorteil ist. Ob nun eine Filialbank oder Direktbank besser ist, hängt vor allem an Ihren individuellen Ansprüchen an das Firmenkonto ab.

Wenn Sie beispielsweise viel mit Bargeld zu tun haben, kommt meist nur eine Filialbank in Frage, denn dort können Sie Einzahlungen vornehmen. Die Rechtsform ist ebenfalls ein wichtiges Entscheidungskriterium, denn die meisten Kreditinstitutionen bieten ihre Firmenkonten nicht für alle Rechtsformen an. Freiberufler, die nur wenige Buchungsposten haben und nicht unbedingt Einzahlungen vornehmen müssen, sind mit einem Firmenkonto bei einer Direktbank oder einem Fintech Unternehmen meist besser beraten, da sie so Kosten einsparen können.

 

Geschäftskonto Filialbank – Vor- und Nachteile

Der größte Vorteil eines Geschäftskontos bei einer Filialbank ist, dass Sie einen festen Ansprechpartner und die Möglichkeit einer Beratung haben. Gerade beim Start der Unternehmensgründung sind viele Selbständige zudem auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Auch hier ist ein regionaler Anbieter vom Vorteil, da dieser grundsätzlich Finanzierungsleistungen, wie einen Kontokorrentkredit anbietet.

Wichtig zu wissen ist auch, dass Filialbanken ihre Firmenkonten grundsätzlich für jede Rechtsform anbieten. Zwar sind die monatlichen Kosten meist etwas höher, jedoch besitzen konventionelle Banken ein dichtes Filialnetz, sodass Sie Geldautomaten in verschiedenen Städten kostenlos für Abhebungen nutzen können.

 

Geschäftskonto Direktbank – Vor- und Nachteile

Geschäftskonten bei Direktbanken werden meist sehr günstig oder gar kostenlos angeboten. Grund dafür ist, dass sie keine lokalen Filialen anbieten und persönliche Ansprechpartner nicht existieren. Der Kontakt erfolgt ausschließlich über das Telefon oder per E-Mail. Im Gegensatz zu Filialbanken sind die Gebühren bei Direktbanken klar und übersichtlich strukturiert, was den Geschäftskonto Vergleich der verschiedenen Anbieter wesentlich einfacher gestaltet.

 

Was ist das günstigste Geschäftskonto?

Diese Frage lässt sich nur schwer beantworten, da dies von Ihren persönlichen Ansprüchen auf das Firmenkonto abhängt. Gibt es Firmenkonten ohne Grundgebühren? Ja! Allerdings sind die Grundgebühren nur einer von vielen Faktoren, wenn es um die monatlichen Gesamtkosten geht.

Das monatliche Grundentgelt der verschiedenen Geschäftskonto-Modelle beträgt in der Regel 0-30€, wie Sie auch in unserem Geschäftskonto Vergleich erkennen können. Doch die wahren Gebühren sind vor allem die beleglosen und beleghaften Buchungen. Diese können in extremen Fällen nämlich schnell dafür sorgen, dass die jährlichen Gebühren für Ihr Konto 1.000€ oder sogar mehr betragen. Bei der Auswahl eines Firmenkontos lohnt sich eine detaillierte Auseinandersetzung somit auf jeden Fall.

Das beste Online-Geschäftskonto: Fyrst

Welches Konto ist das beste Online-Geschäftskonto?

Nach unseren Auswertungen ist Fyrst Complete das beste Online-Geschäftskonto für Business-Kunden, insbesondere größere Unternehmen, die sich bessere Konditionen wünschen. Mit nur 10€ monatlichen Grundgebühren können Kunden von folgenden Leistungen profitieren:

  • 75 beleglose Buchungsposten inklusive
  • Kostenlose Fyrst Card und weitere Cards ab 0,50€ im Monat
  • Integrierbare Buchhaltungssoftware
  • Integrierbares Buchhaltungsmanagement
  • Kostenlose Nutzung des Fyrst Auftragsmanagements
  • Bargeldeinzahlungen zu günstigeren Konditionen
  • Auslandstransaktionen zu günstigeren Konditionen
  • Kontokorrentkredit

Bei der kostenlosen Fyrst Card handelt es sich leider nur um eine Debit Card. Eine Firmenkreditkarte ist für 30€ jährlich verfügbar, die man über den Fyrst Support bestellen kann.

Das beste kostenlose Geschäftskonto: Kontist

Was ist das beste kostenlose Geschäftskonto?

Nach unseren Auswertungen ist Kontist Free das beste kostenlose Geschäftskonto für Freiberufler und Solo-Selbstständige. Neben kostenlosen Grundgebühren können Selbstständige von folgenden Leistungen profitieren:

  • deutsche IBAN
  • kostenlose, digitale Kreditkarte inbegriffen
  • monatlich kündbar
  • Einlagesicherung bis 100.000€
  • Möglichkeit der Integration mit einer Buchhaltungssoftware (kostenpflichtig)
  • Automatische Generierung der Steuererklärung (kostenpflichtig)
  • kostenlose beleglose Buchungen

Da es sich bei Kontist um eine reine Digitalbank handelt sind beleghafte Buchungen nicht möglich.

Kontist

Geschäftskonto eröffnen: So klappt es Schritt für Schritt

Firmenkonto online eröffnen – Schritt für Schritt

Mittlerweile ist die Online-Kontoeröffnung nicht nur bei FinTech Unternehmen möglich. Auch Direktbanken und sogar klassische Filialbanken bieten Geschäftskunden an, ihr Konto über das Internet zu eröffnen. Wer keine Beratung benötigt, kann sich mit der online- Variante einiges an Zeit und Nerven sparen.

Wenn Sie einen passenden Anbieter, sowie ein optimales Kontomodell für ihre Bedürfnisse gefunden haben, können Sie dieses nun online beantragen. Wie Sie dabei konkret vorgehen müssen, unterscheidet sich natürlich von Bank zu Bank. Auch Ihre Rechtsform beeinflusst den Prozess. Doch die wesentlichen Schritte sind dieselben. Wie die online-Kontoeröffnung funktioniert? Das erfahren Sie hier Schritt für Schritt.

Schritt 1: Den Online-Antrag vollständig ausfüllen

Die online Kontoeröffnung startet grundsätzlich mit dem Online-Antrag, den Sie auf der Webseite Ihres jeweiligen Anbieters finden. Bei einigen Anbietern, insbesondere bei FinTechs, kann die Beantragung auch via einer speziellen App erfolgen. Zu den abgefragten Angaben zählen unter anderem der Name Ihrers Unternehmens, die Unternehmensform, der Firmensitz, die Firmengröße, das Gründungsdatum, die Branche und der Verwendungszweck, Ihre gesetzlichen Vertreter etc.

Schritt 2: Alle erforderlichen Unterlagen einreichen

Viele Direktbanken und FinTechs ermöglichen es, alle wichtigen Unterlagen direkt im Anschluss des Eröffnungsantrages hochzuladen. Bei den traditionellen Filialbanken erfolgt dieser Schritt oft erst später. Zudem müssen die Unterlagen meist per Post an die Bank verschickt werden.

Welche Unterlagen Sie einreichen müssen, hängt sowohl von der Bank, sowie auch der Unternehmensart ab. Während Freiberufler und Solo-Selbständige meist nur ihren Personalausweis und Einkommensnachweis benötigen, kann die Liste der notwendigen Dokumente bei Personen- und Kapitalgesellschaften etwas länger ausfallen.

Wenn Sie sich erst in der Unternehmensgründungsphase befinden und noch nicht alle notwendigen Dokumente, wie Gewerbeschein oder Handelsregierungsauszug besitzen, sind diese grundsätzlich nachzuweisen. Die Eröffnung des Geschäftskontos ist jedoch trotzdem möglich.

Schritt 3: Legitimieren

Im letzten Schritt müssen Sie nur noch Ihre Identität nachweisen. Mit der online Kontoeröffnungsvariante erfolgt diese über ein sogenanntes Videoident-Verfahren. Wenn Sie sich für das online-Konto einer traditionellen Bank entscheiden, ist oft das Postident-Verfahren notwendig. Wichtig zu wissen ist, dass Sie das Verfahren als rechtlicher Vertreter Ihres Kontos persönlich durchführen müssen.

Das Videoident-Verfahren funktioniert per Videoanruf und dauert nur wenige Minuten. Dazu benötigen Sie lediglich eine stabile Internetverbindung, ein Mikrofon und eine Webcam, sowie einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.

Das Postident-Verfahren nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch, denn es findet in einer Postfiliale direkt vor Ort statt. Natürlich sind bei diesem Verfahren auch die Öffnungszeiten der Filiale zu berücksichtigen.

Fertig

Nach dem Identitätsnachweis ist der Eröffnungsprozess auch schon abgeschlossen. Nun müssen Sie nur noch darauf warten, bis die Bank Ihre Unterlagen und Bonität überprüft hat, und schon werden Ihnen Ihre Zugangsdaten für Ihr neues Firmenkonto, sowie Ihre Girokarte bzw. Kreditkarte per Post zugesendet.

Die größten Fehler bei der Wahl des Firmenkontos

Die 5 größten Fehler bei der Auswahl des Firmenkontos vermeiden

Die Gründung eines eigenen Unternehmens nimmt viele Herausforderungen mit sich und ist keines Falles einfach. Doch ist es unglaublich wichtig, die Grundsteine richtig zu legen, denn davon hängt der spätere Erfolg nun mal ab. Teil der Unternehmensgründung ist natürlich auch die Eröffnung eines Geschäftskontos, denn schließlich möchte man seine Finanzen von Anfang an übersichtlich strukturiert haben. Doch die Wahl eines Firmenkontos sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Heutzutage gibt es nämlich unzählige Anbieter und Konto-Modelle mit unterschiedlichen Leistungen und Kosten, sodass man schnell den Überblick verliert. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie 5 typische Fehler vermeiden und sich letztendlich für das richtige Kontomodell entscheiden.

#1 Mit einem Privatkonto starten

Viele Freiberufler und Solo-Selbständige entscheiden sich dafür, mit ihrem Privatkonto zu starten, um Zeit und Kosten zu sparen. Dies ist jedoch keines Falles zu empfehlen. Der private und geschäftliche Zahlungsverkehr sollte von Anfang an getrennt werden, um Chaos zu vermeiden. Denn spätestens bei der Steuerprüfung kommt man dann ins Schwitzen, vor allem wenn man sich auch noch mit dem Finanzamt herumplagen muss.

#2 Kosten falsch kalkulieren

Ein wichtiger Schritt, auf den leider oft vergessen wird ist, die Kosten der Anbieter zu vergleichen, bevor man sich für ein Geschäftskonto bei einer Bank entscheidet. Alleine die monatlichen Grundkosten können zwischen 0 und 100 Euro variieren und auch die variablen Kosten gehen weit auseinander. Zudem bieten die verschiedenen Banken unterschiedliche Leistungen an. Sieht man sich diese vor der Eröffnung nicht genauer an, kann es leicht passieren, dass man für einen Leistungsumfang bezahlt, von dem man persönlich gar nicht wirklich profitert. Die monatlichen Grundkosten zu vergleichen reicht somit meist nicht aus. Viel wichtiger ist es die Preisliste der verschiedenen Nutzungsszenarien zu vergleichen, wie beispielsweise wie viele Bargeldtransaktionen inkludiert sind oder wie viele Buchungsposten man monatlich zur Verfügung hat.

#3 Zuerst das Konto, dann der Kredit

Viele junge Unternehmer entscheiden sich für eine schnelle Kontoeröffnung bei einem FinTech Unternehmen. Grund dafür sind meist die günstigen Konditionen, sowie die praktische Onlinebanking-App. Doch mit einem solchen Geschäftskonto verzichtet man in den meisten Fällen auf Finanzierungsleistungen. Wenn man dann doch einen Kredit benötigt, führt kein Weg an der Hausbank vorbei und man muss ein weiteres Konto eröffnen. Wer also von Anfang an weiß, dass ein Kredit benötigt wird, sollte sich lieber gleich für ein Bankkonto bei einer Filialbank entscheiden, um dann nicht wieder von vorne anfangen zu müssen.

#4 Rechtsform wechseln ist doch ganz einfach

Wichtig zu wissen ist, dass nicht jede Bank für jede Rechtsform Geschäftskonto-Modelle anbietet. Wer sich in einer späteren Phase für einen Rechtsformwechsel entscheidet, sollte sich dessen unbedingt bewusst sein. Insbesondere der Wechsel von einer Personengesellschaft zu einer Kapitalgesellschaft kann nämlich auch den Wechsel des Geschäftskontos und der Bank mit sich ziehen. Tipp: Die Commerzbank bietet Firmenkontos für alle Rechtsformen und macht auch einen Rechtsformwechsel mit.

#5 Kontowechsel überstürzen

Ein Kontowechsel ist selbst bei kleinen Unternehmen mit viel Arbeit verbunden und es gibt jede Menge zu beachten. Die bestehende Bankverbindung ist schließlich von Finanzämtern, Stromanbietern, Softwarelösungen etc. hinterlegt. Natürlich sind auch die Kunden zu beachten und eine Anpassung auf Rechnungen notwendig. Wenn man sich für einen Kontowechsel entscheidet, ist es somit wichtig, diesen gründlich zu planen, um auf keine Änderungen zu vergessen. Informieren Sie sich dazu auch bei Ihrem Bankanbieter. Viele Anbieter bieten hierbei nämlich einen Service an, der für einen reibungslosen Ablauf sorgt.

Unser Fazit – Geschäftskonto Vergleich

Für Gewerbetreibende oder Freiberufler lohnt sich ein seperates Geschäftskonto auf jeden Fall. Viele Unternehmen sind dazu sogar verpflichtet. Die meisten Banken bieten unterschiedliche Konto-Modelle an, um allen möglichen Bedürfnissen gerecht zu werden und die Kosten auf die verschiedenen Unternehmensgrößen zuzuschneiden.

Die Konditionen der verschiedenen Anbieter am Markt fallen sehr unterschiedlich aus, weshalb ein detaillierter Geschäftskontovergleich unglaublich wichtig ist. Im Vorfeld sollte man sich hierbei einige wichtige Fragen stellen, um die große Auswahl etwas besser eingrenzen zu können. Dazu dient Ihnen unser ausführlicher Geschäftskontovergleich, der Ihnen nicht nur als Hilfestellung dient, sondern Ihnen zudem die verschiedenen Kontomodelle der Anbieter inklusive Leistungen und Kosten im Überblick darstellt.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Geschäftskonto-Vergleich

Zum Abschluss haben wir die häufigsten Fragen von Ihnen gesammelt und hier ausführlich beantwortet. Die Liste der Fragen wird ständig aktualisiert, daher lohnt es sich ab und an vorbeizuschauen.

Über die Autorin: Auf JuraRat ist es Julia sehr wichtig, schwierige Themen für jedermann verständlich zu machen. Mit jedem Beitrag möchte sie unseren Lesern einen gewissen Mehrwert bieten und ihnen hilfreiches Wissen vermitteln, das sie sofort in der Praxis anwenden können.

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