Mahnbescheid mit Widerspruch: Gilt eine Nichtantragsstellung auf Vollstreckung wie ein Einstellungsantrag?

Gespeichert von yasrick am 7. Februar 2015 - 16:24

Hallo, 

ich hatte wegen der Verjährungshemmung bei der Geschichte mit den unerlaubten Bearbeitungsgebühren bei Darlehen einen Mahnantrag ausgefüllt. Natürlich ohne Rechtsbehelf, wobei dass bei mir schief ging. Da ich schon einmal alles für die Katalogzeile ausgefüllt hatte, aber die Katalognummer nicht wusste, habe ich darunter bei "anderes" meine Forderung eingetragen und auf die "oben angegebene Vertragsnummer" verwiesen. Natürlich kam ein Monierungsbrief zurück, dass ich die Katalognummer nicht angeben hatte und für "anderes" keinen Betrag. Argggh, jeder Mensch würde das lesen können, aber nein. Also habe ich 'unzulässige Bereicherung" als Katalognummer angegeben (gibt ja keinen für den Fall) und nochmals den Betrag der Gebühr. Kommt nun der Brief zurück, dass der Mahnbescheid zugestellt wird mit der doppelten Gebühr und nur den Katalognummerntext (nix von Bearbeitungsgebühr). Toll gelaufen.

Widerspruch (auf den ganzen Antrag) kam nun rein und auch ein Formular zum Vollstreckungsantrag. Was bleibt mir nun übrig. Der Streitwert ist mir einfach zu hoch, da diese Forderung in der Form ja nun wirklich nicht gerechtfertigt ist. Lass ich das nun verjähren? Oder muss ich aktiv irgendwas unternehmen?

 

Viele Grüße

yasrick

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Guten Morgen yasrick,

ichkann nicht ganz Ihre Frage nachvollziehen. Sie haben den Mahnbescheid beantragt, dieser wurde dem Schuldner zugestellt, der hat seinerseits daraufhin Widerspruch eingelegt. D.h. der Schuldner ist mit Ihrer Forderung nicht einverstanden, d.h. Sie können Ihrerseits nur noch den Vollstreckungsantrag stellen. Mit diesem kommt es später dann doch zum Klageverfahren.

Sie wollen doch noch Ihren Anspruch geltend machen, oder? Oder wollen Sie darauf verzichten?

 

Liebe Grüße

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