wer haftet?

Gespeichert von nic am 31. August 2015 - 17:58

Hallo Zusammen,
im April 2013 habe ich mir von einer Fachwerkstatt eine LPG Anlage in mein 8 Monate altes Auto einbauen lassen. Nun musste ich heute zum tüv und dieser stellte fest, dass der Gastank in der Mulde vom Reserverad "falsch gesichert und nicht ausreichend verstärkt" wurde und dadurch nun risse im unterboden sind. Das Fahrzeug ist nun aus dem Verkehr gezogen worden. Der Tüv sagte mir, dass die Werkstatt die das eingebaut hat haften muss. Ich habe diese komtaktiert und die holen mein Auto nun zu sich. Am telefon wollte er sich jedoch nichts davon annehmen, dass er einen Fehler gemacht hätte und der einbau is ja auch länger wie zwei Jahre her....Er müsste sich das erstmal angucken. ... ich bin völlig fertig, hab da jetzt am telefon nichts zu gesagt, wie stehen meine chancen? gibts dazu eine gesetzeslage?

vielen dank

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Grundsätzlich haftet die Werkstatt für ihre Fehler. Wenn der Gastank falsch eingebaut worden ist, ist dies ein Fehler der Werkstatt. Da spielt es auch keine Rolle, wenn die den Fehler vor acht Monaten gemacht haben. 

Es ist auch nicht entscheidend, was die Werkstatt sagt. Ich würde darauf hinweisen, dass ich gerne dies von meinem Anwalt klären lassen kann. Dies wird aber teuer für die Werkstatt. In der Regel reicht dies aus. Ansonsten denke ich, dass ich die Chancen tatsächlich gut stehen, im Falle eines Rechtsstreites zu gewinnen. Genauen Auskunft kann aber natürlich nur ein Anwalt geben.

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